Sometimes you get nowhere

Ich hab so Durst. Die Nacht ruft, ruft, ruft nach mir, duftet wie die Antwort auf etwas, das irgendwo in mir aufgewacht ist, und heute ist dieses in mir nicht groß genug, und was immer dort drinnen jetzt wach ist, ist so rastlos, zieht zu enge Kreise, findet keine Ruhe, keinen Ausweg, kein Ziel, will - sehr viel, und etwas anderes und vor allen Dingen da heraus, aber dafür bin ich zu erschöpft, schlafe ein mit dieser Unruhe im Herzen, dem Gefühl von etwas, das fehlt oder zu viel ist oder zu oft aufgeschoben wurde - und dem Gefühl, in dieser milden, atmenden, weichen Nacht der einzige Mensch zu sein, der sie sieht und fühlt und riecht. Wo ist denn noch jemand!

24.6.10 22:52
 


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